Wer wird Kreativpilot? …und erhöht seine unternehmerische Navigationsfähigkeit.

Veröffentlicht am 27. Februar 2013 Unter Pressemitteilungen

Initiative der Bundesregierung sucht die Kultur- und Kreativpiloten Deutschland 2013 bis 31. März

Bremen/Eschborn/Berlin, 15. Februar 2013 – Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler und Kulturstaatsminister Bernd Neumann haben heute den Titel zum vierten Mal ausgelobt. Sie fördern Kulturmacher und kreative Unternehmer, die sich mit innovativen Geschäftsideen hervorheben. Wer die Jury überzeugen kann, gewinnt mehr als einen offiziellen Preis. Experten des Bremer u-institut begleiten die Gewinner ein Jahr lang. Im Fokus: der persönliche Austausch und die unternehmerische Entwicklung in Screenings und Workshops – und natürlich die Geschäftsideen der Kultur- und Kreativpiloten. Kooperationspartner ist das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes.

Zu den Titelträgern 2010/2011 zählten bereits der Online-Radiosender detektor.fm (Deutscher Radiopreis 2012), Sebastian Fleiter von The Electric Hotel (Designpreis der Bundesrepublik Deutschland 2012) und die Kita-Konstrukteurinnen von baukind (Gewinnerinnen des Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg 2012).

Was sagen die Teilnehmer?

„Dass wir in das Kultur- und Kreativpiloten-Netzwerk gerutscht sind, hat bei uns zu einem extremen Bewusstseinswandel geführt“, sagt Lutz Woellert. Er hat mit Marcel Maas die Auszeichnung im Jahr 2010 erhalten. Ihre Idee: Sie entwickeln Spiele zur Veränderung überkommener Strukturen und Denkmuster – für Unternehmen, Personen und Kommunen. Woellert: „Es war diese Kombination: Seid radikaler in Eurer Kreativität! Aber immer gekoppelt mit der Frage: Wie können wir damit unser Geld verdienen? Das hat uns vorher in den Beratungen noch keiner gesagt. Das Gute an dem Wettbewerb ist, dass die Betreuung ein Jahr lang läuft, was wichtig ist, weil so ein Umdenken eine gewisse Zeit braucht.“

Christoph Backes, Initiator der Auszeichnung und Vorstand des u-instituts: „Jeder Freiberufler und jedes Unternehmen mit einer kulturellen und kreativen Geschäftsidee können sich bewerben – egal, ob es sich um eine erst geborene Idee oder bereits laufende Tätigkeit handelt.“

Bewerbungen sind bis zum 31. März 2013 über die Homepage der Kultur- und Kreativpiloten möglich. Für die Teilnahme reichen eine Ideenbeschreibung, eine Darlegung der Motivation – Kultur- und Kreativpilot zu werden – und ein Lebenslauf; wer möchte, kann zusätzlich einen kurzen Handy-Clip mitsenden. Eine Jury aus Kreativwirtschaftsexperten und Unternehmern wählt die 32 Titelträger aus. Hierfür finden Gespräche mit den Bewerbern von Ende April bis Anfang Mai statt. Details und Termine werden auf www.kultur-kreativpiloten.de bekannt gegeben.

Wer steht dahinter?

Organisatoren des Programms Kultur- und Kreativpiloten Deutschland sind das u-institut für unternehmerisches Denken und Handeln (Institut an der Hochschule Bremen) und das Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes (RKW Kompetenzzentrum). Förderer ist die Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung, ein Projekt des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie und des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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Bildunterschrift: Die Auszeichnung erhöht die Sichtbarkeit, Qualifizierung und Vernetzung von Kulturschaffenden und Kreativen in Deutschland Quelle: Kultur- und Kreativpiloten Deutschland

Bildunterschrift: Die Auszeichnung erhöht die Sichtbarkeit, Qualifizierung und Vernetzung von Kulturschaffenden und Kreativen in Deutschland
Quelle: Kultur- und Kreativpiloten Deutschland

Download
FACTSHEET_Die Auszeichnung_Kultur-und-Kreativpiloten-Deutschland-2012

Weitere Informationen
www.kultur-kreativpiloten.de
www.kultur-kreativ-wirtschaft.de

Pressekontakt
Florian Samietz
Tel. 0421 6910788-5
fs@u-institut.de