Creative Changemakers in Aachen

Veröffentlicht am 3. Dezember 2013 Unter Aktuelles 0 Kommentare

Ein kreatives Feuerwerk an Podiumsgästen, Diskussionen und Themen gab es am 26. November bei der Konferenz „Creative Changemakers“ in Aachen. Anlass war der feierliche Abschluss des Projekts Creative Drive.

Creative Drive startete 2010 und gab seitdem Kreativschaffenden der Region Euregio Maas-Rhein die Möglichkeit, sich in Praxisprojekten weiterzubilden, zu vernetzen und zu professionalisieren. Im Team erarbeiteten sie kreative Lösungen für bestehende Herausforderungen der klassischen Wirtschaft. Seit 2010 begleitete das u-institut das Projekt als Berater und war auch an diesem Tag mit auf dem Podium.

So stellten Sylvia Hustedt vom u-institut und Michael Söndermann, Büro für Kulturwirtschaftsforschung in Köln, erstmalig eine brandneue Studie zur Kultur- und Kreativwirtschaft der Euregio Maas-Rhein vor. Der Titel: „Warum Innovation über Grenzen geht – Thesen für eine erhöhte Wirksamkeit der Kultur- und Kreativwirtschaft in Europa und der Euregio Maas-Rhein“. Die Studie beinhaltet eine erste offizielle Statistik zur Kultur- und Kreativwirtschaft der Stadt Aachen sowie der Euregio und Handlungsempfehlungen zur Innovationsförderung für die Region. Thematisiert wird darin auch, inwieweit die Fähigkeiten der Kultur- und Kreativwirtschaft zur Neuschöpfung auch in traditionellen Branchen wie Maschinenbau und Automobilindustrie Innovationen fördern kann.

Einen weiteren Impuls lieferte Prof. Stefan Scheer, der Autor des Buches „Innovation Stuntmen“. Bei der Recherche zu seinem Buch hat er drei Jahre lang mit Menschen gesprochen, die herausragende Innovationen in die Welt gesetzt haben. Einige dieser Persönlichkeiten stellte er beispielhaft vor und zeigte, dass die Ideen aus der Kultur- und Kreativwirtschaft das Potenzial haben, unsere Gesellschaft neu zu erfinden und zu verbessern.

 

Mit dabei waren unter anderen auch Pia Areblad, die Gründerin von TILLT oder Peter Spinder, Gründer der alternativen Universität Knowmads und Christoph Backes vom u-institut, der die erste Diskussionsrunde moderierte. In zwei Runden wurde über die Euregio als „kreativem Hotspot“ und über Kreativwirtschaft jenseits der kreativen Märkte diskutiert.

Ein weiteres Highlight war die Live-Schaltung in die Projekt-Partnerstädte Genk, Hasselt, Heerlen, Liège und Eupen. Symbolisch sollte hiermit auch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit im Projekt gezeigt werden. Auf großer Leinwand wurde zu den Unterstützern und Akteuren des Projekts geschaltet, die unter anderem zu den Projektergebnissen und -entwicklungen interviewt wurden.

Ein gelungenes Fest und würdiger Abschluss für ein tolles und innovatives Projekt!