Industrie 4.0 als Chance für kreatives Unternehmertum

Veröffentlicht am 26. Juni 2014 Unter Allgemein 1 Kommentar

Unserer Veranstaltung „Industrie 4.0 als Chance für kreatives Unternehmertum“ war gestern (25. Juni 2014) Treffpunkt für internationale und regionale Experten. Im Mittelpunkt der Diskussion im Universum Bremen stand die vierte industrielle Revolution und ihre Auswirkungen auf die Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Essenz aus allen Diskussionsbeiträgen: Uns stehen weitreichende Veränderungen bevor, die alle denkbaren Lebensbereiche beeinflussen werden. Immer mehr Menschen werden neue Produktionstechnologien nutzen und sogar zu Hause Dinge für den täglichen Gebrauch selbst herstellen – zum Beispiel mit dem 3D-Drucker. Immer mehr Kleinunternehmen erhalten die Möglichkeit, Kleinserien und Prototypen in Eigenregie direkt vor Ort zu produzieren. Sie beleben dadurch die regionale Wirtschaft und können ihre Produkte schneller und einfacher am Markt anbieten. Es geht nicht mehr darum, ob diese Entwicklung stattfindet, sondern wann und wie man möglichst früh im gemeinsamen Dialog die Weichen in der Bremer Region setzen kann, um den größtmöglichen Mehrwert daraus ziehen zu können.

 

Bilder von der Veranstaltung

Im Mittelpunkt des Interesses standen neue Produktionstechnologien wie der 3D-Drucker. Foto: Alasdair Jardine

Im Mittelpunkt des Interesses standen neue Produktionstechnologien wie der 3D-Drucker. Foto: Alasdair Jardine

 

Podiumsdiskussion zu neuen geschäftsmodellen und Produktionswegen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. V.l.n.r.: Yves Ebnröther (FabLab, Zürich), Johanna Spath (shapes in play, Berlin), Michael Sorkin (iGo3d, Oldenburg), Dr. Christian Boathu (hardware/KIWI, Berlin

Podiumsdiskussion zu neuen geschäftsmodellen und Produktionswegen für die Kultur- und Kreativwirtschaft. V.l.n.r.: Yves Ebnröther (FabLab, Zürich), Johanna Spath (shapes in play, Berlin), Michael Sorkin (iGo3D, Oldenburg), Dr. Christian Bogatu (hardware/KIWI, Berlin) und Christoph Brosius (Die Hobrechts, Berlin). Foto: Alasdair Jardine

 

Prof. Dr. Christoph Ihl von der TU Hamburg präsentierte Unternehmertum in der Industrie 4.0. Foto: Alasdair Jardine

Prof. Dr. Christoph Ihl von der TU Hamburg präsentierte Unternehmertum in der Industrie 4.0. Foto: Alasdair Jardine

 

Paul Duggan, Managing Director Europe der Firma TechShop hielt einen Impulsvortrag zum Thema "Creative Maker Moment". Foto: Alasdair Jardine

Paul Duggan, Managing Director Europe der Firma TechShop hielt einen Impulsvortrag zum Thema „Creative Maker Moment“. Foto: Alasdair Jardine

 

Christoph Backes fasste zusammen, warum die Industrie 4.0 eine Chance für kreatives Unternehmertum ist. Foto: Alasdair Jardine

Christoph Backes fasste zusammen, warum die Industrie 4.0 eine Chance für kreatives Unternehmertum ist. Foto: Alasdair Jardine

 

"Die Industrie 4.0 bietet enorme Möglichkeiten", sagte der Bremer Senator Martin Günthner in seiner Begrüßungsrede. Foto: Alasdair Jardine

„Die Industrie 4.0 bietet enorme Möglichkeiten“, sagte der Bremer Senator Martin Günthner in seiner Begrüßungsrede. Foto: Alasdair Jardine

 

Etwa hundert Interessiert waren zur Veranstaltung ins Universum Bremen gekommen. Foto: . Foto: Alasdair Jardine

Etwa hundert Interessiert waren zur Veranstaltung ins Universum Bremen gekommen. Foto: Alasdair Jardine

 

Weitere Eindrücke

Christoph Backes: „Wir befinden uns gerade in einer Phase, die ein wenig so ist, wie in der Zeit kurz bevor jeder ein Handy hatte. Erst merkt man, dass immer mehr Menschen die neuen Techniken nutzen; und dann wird man plötzlich wach und kann sich nicht mehr vorstellen, wie das alles vorher, zum Beispiel ohne Handys, überhaupt funktioniert hat.“

Martin Günthner, Senator für Arbeit, Wirtschaft und Häfen:  „Die Industrie 4.0 bietet enorme Möglichkeiten, um das, was als Gold in den Köpfen der kreativen Unternehmer unserer Region ist, auf dem Markt realisiert zu bekommen.“

Die Veranstaltung „Industrie 4.0“ haben wir in Kooperation mit dem Kompetenzzentrum Kultur- und Kreativwirtschaft des Bundes (RKW Kompetenzzentrum) ausgerichtet.

 

Weitere Informationen

FabLab

SHAPES iN PLAY

iGo3D

hardware/KIWI

Die Hobrechts

TU Hamburg

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