Pressepaket: Kreativpiloten 2015 aus Baden-Württemberg

Veröffentlicht am 19. November 2015 Unter Allgemein

Die Erinnerungsguerilla (Flein, LK Heilbronn)
Grammofy (Stuttgart)

 

Die Erinnerungsguerilla (Flein, LK Heilbronn)

Fragen der Erinnerung

Fast jeder kennt das: Eine simple Frage, in einem Nebensatz gestellt, holt einen Tage später ein, und man beginnt, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Die Ergebnisse können dabei sehr überraschend sein. Was aber, wenn diese Frage nie gestellt worden wäre? Die Erinnerungsguerilla hat es sich deshalb zum Ziel gesetzt, als soziales Kunstprojekt „Erinnerungszettel“ im öffentlichen Raum anzubringen – und damit Fragen zu stellen, die an zentrale Kräfte und Werte im Menschen erinnern. Durch Erkunden von Themen wie „Wofür lebst Du?“, „Tut es gut, was Du machst?“ oder „Wann singt Dein Herz?“ soll ein Bewusstsein für eigene und mündige Antworten geschaffen werden – fern von Fremdbestimmung. Mittlerweile sind mehr als 3.000 Menschen an der Erinnerungsguerilla beteiligt. Sie alle verbindet die Idee des Menschseins als „fühlende und denkende Einheit im großen Ganzen“. Initiatorin der Erinnerungsguerilla ist Susan Barth: „Eine Veränderung des Einzelnen und unserer Gesellschaft kann durch den Funken Unruhe entstehen, den eine Frage hinterlassen kann.“ Seit 2012 stiftet Barth auf diese Weise Unruhe mit ihrer Kunstaktion, die sich seither viral im gesamten Bundesgebiet verbreitet hat.

Mehr unter: www.die-erinnerungsguerilla.org

Statement

„Meine Vision ist die einer etablierten Institution, die auf viele Arten an freies Denken und Selbststeuerung erinnert. Die Auszeichnung hilft, die Möglichkeiten einzuschätzen und auszubauen.“
Susan Barth

Bilder

Quelle: Die Erinnerungsguerilla, Foto: catagraphy.de

Quelle: Die Erinnerungsguerilla, Foto: catagraphy.de

Quelle: Die Erinnerungsguerilla, Foto: catagraphy.de

Quelle: Die Erinnerungsguerilla, Foto: catagraphy.de

 

Grammofy (Stuttgart)

Neue Wege der Klassik

In einer von Pop, Rock & Co. dominierten Chartswelt wollen die Gründer von Grammofy dem klassischen Musikbereich mehr Gehör verschaffen – und ihn zeitgemäß zu neuem Publikum bringen. Dafür haben sie eine Online-Plattform für klassische Musik, Filmmusik und Jazz ins Leben gerufen und ein spezielles Taggingsystem zur Beschriftung digitaler Audiodateien entwickelt. Mit diesen ermöglichen sie ein gezielteres Stöbern nach Werken, Aufnahmen und Künstlern. Mit Grammofy wollen sie neben Klassikfans vor allem neue Zielgruppen ansprechen, indem sie klassische Musik für das Online-Streaming zugänglicher machen. Grammofy bietet seinen Nutzern über wöchentlich neu kuratierte Collections auch Einblicke in nur selten gehörte und unbekanntere Werke. Mit Podcasts und redaktionellen Beiträgen gibt es zusätzlich ergänzende und vertiefende Hintergründe zu den Musikstücken, Komponisten und Künstlern, welche neue Sichtweisen auf das Gehörte eröffnen. So wollen die klassikbegeisterten Gründer mehr Licht in verborgene Musiknischen bringen und zum Entdecken potenzieller neuer Lieblingswerke einladen.

Mehr unter: www.grammofy.com
Statement

„Klassische Musik ist für uns zeitlos – wir wollen ihr angegrautes Image entstauben und auch ein jüngeres Publikum begeistern. Es gibt für jeden etwas in der Klassik, man muss es nur finden! Im kommenden Jahr werden wir mit dem Rückenwind durch die Initiative der Kultur- und Kreativpiloten unsere Ziele sicher und mit voller Kraft anfliegen!

Philipp N. Hertel, Natascha Klotschkoff, Lukas Krohn-Grimberghe, Matthias Kümmerer, Felix Lenders, Elias Probst und Emanuel Schwarz

Bilder

Quelle: Grammofy UG

Quelle: Grammofy UG

Quelle: Grammofy UG

Quelle: Grammofy UG