Pressepaket: Kreativpiloten 2015 aus Bayern

Veröffentlicht am 19. November 2015 Unter Allgemein

Atelier Rebele (Krailling, LK Starnberg)
ehrensache D/V GmbH & Co. KG / BAG TO LIFE (Bayreuth)
Enrico Pallazzo UG (München)
Seed Evolution UG / meinwoody.de (Coburg)
Selbstdarstellungssucht.de (München/Berlin)
YEAH (Augsburg)

 

Atelier Rebele (Krailling, LK Starnberg)

Schau mir in die Kamera, Puppe!

Den ersten Kontakt mit dem Figurentheater hatte Robert Rebele mit 14 Jahren bei einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste. Seit nun 25 Jahren entwirft er selbst im eigenen Atelier Figuren und Puppen und setzt sie für Film und Fernsehen um. In seiner Werkstatt hat er bereits Figuren für Kinder-Fernsehsendungen wie „Vampy“ oder „Tabaluga-Tivi“ zum scheinbaren Leben erweckt. Daneben entstanden Spezialeffekte für Kinofilme wie Helmut Dietls „Rossini“.

Mit dem über die Jahre angesammelten Wissen geht Robert Rebele nun den nächsten Schritt, indem er Deutschlands erstes Studio speziell für Puppenfilme aufbaut. Im Atelier Rebele bietet er fortan die komplette Produktion an – von der Idee und den Entwürfen über die Umsetzung der Figuren und die Ausstattung des Bühnenbildes bis hin zu den Dreharbeiten, dem Filmschnitt und der Vertonung im hauseigenen Studio. Durch das Hand-in-Hand-Arbeiten der verschiedenen Bereiche ergibt sich am Ende ein schlüssiges Ganzes. Und so entstehen Auftragsproduktionen fürs Fernsehen, Industriefilme und eigene freie Projekte. Mal lustig, mal traurig, mal zum Lachen, mal zum Fürchten – aber immer mit Puppen.

Mehr unter: www.atelierrebele.de

Statement

„Ich bin von meinem Unternehmen überzeugt und gebe mit vollem Herzen alles. Die Auszeichnung gibt mir externe Bestätigung und richtig Rückenwind, um den teils steilen Weg zu meinen nächsten Zielen zu meistern.“
Robert Rebele

Bild

Quelle. Atelier Rebele, Foto: Max Geuter

Quelle. Atelier Rebele, Foto: Max Geuter

 

ehrensache D/V GmbH & Co. KG / BAG TO LIFE (Bayreuth)

Design aus dem Himmel

Normalerweise sind Rettungswesten in Flugzeugen dazu da, das Leben der Passagiere zu retten. BAG TO LIFE schenkt nun ebendiesen Westen ein zweites Leben und rettet sie vor der Entsorgung. Denn alle zehn Jahre landen Berge von Rettungswesten auf dem Müll: Die Airlines sind dazu verpflichtet, diese Sicherheitsutensilien alle zehn Jahren auszutauschen. Genau hier kommen die beiden Gründer Kerstin Rank und Thomas Gardeia von BAG TO LIFE ins Spiel: Sie haben sich dem Upcycling verschrieben und verwandeln entsorgte Materialien der Flugzeugindustrie in Design-Taschen. Hierzu verwenden sie das Westenmaterial als Stoff für die Taschen. Die Mundstücke der Westen verarbeiten sie dann zum Stifthalter, die Lämpchen werden zu Taschenfüßen und die Trillerpfeifen machen sie zum Eyecatcher an der Tasche – auch entsorgte Flugzeuggurte finden einen neuen Zweck als Taschenriemen. Seit dem Launch der Marke im Jahr 2010 konnte BAG TO LIFE 75.000 Westen vor der Entsorgung retten und damit 119 Tonnen Müll vermeiden.

Mehr unter: www.bag-to-life.com

Statement

„Die Auszeichnung Kultur- und Kreativpiloten für unsere Arbeit zu bekommen, ist eine große Ehre für uns. Die damit verbundene Wertschätzung unserer Geschäftsidee und Philosophie gibt uns Kraft und Energie, unsere Ziele weiter mit Nachdruck zu verfolgen. Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung und verstehen sie als Ansporn für uns und unser Unternehmen.“
Thomas Gardeia und Kerstin Rank

Bilder

Quelle: ehrensache D/V GmbH & Co. KG

Quelle: ehrensache D/V GmbH & Co. KG

Quelle: ehrensache D/V GmbH & Co. KG

Quelle: ehrensache D/V GmbH & Co. KG

 

Enrico Pallazzo UG (München)

Multimediale Erzähl-Universen

2012 gründeten Klaus Kranewitter, Tobias Klose und Philipp Walulis die Enrico Pallazzo Film- und Fernsehproduktion. Wie sie selbst sagen: „Eine Gesellschaft für gute Unterhaltung.“ Aus ihren linearen TV-Formaten für private und öffentlich-rechtliche TV-Sender entwickelten sich in den letzten Jahren multimediale Erzähl-Universen mit zahlreichen Ausspielwegen. Ihr erstes Format, die Fernsehsatire „Walulis sieht fern“, wurde bereits nach der ersten Staffel mit dem Grimme-Preis ausgezeichnet.

Ob Wissen, Wirtschaft oder Mediensatire – die Macher von Enrico Pallazzo wollen alle digitalen Storytelling-Methoden und -Tools verwenden, um dem Nutzer, Zuschauer oder Zuhörer das beste Erlebnis zu bieten. Wie bei ihrer popkulturellen Wissenssendung „WTF?! Wissen – Testen – Forschen“: Hier werfen sie einen Blick hinter die Kulissen der Wissenschaft und der Unterhaltungsindustrie. Oder mit ihrem medienübergreifenden Reportage-Format „Startup Bavaria“, in dem in Echtzeit sechs verschiedene Start-ups auf ihrem Weg zum Erfolg begleitet werden.

Mehr unter: www.epff.de

Statement

„Obwohl wir nicht alle Klischees von Kreativen erfüllen (wir besitzen alle eine Krawatte!), müssen wir bei wirtschaftlichen Themen noch viel lernen. Und auf dem Gebiet der Seriösi … Seriosi … Das, bei dem einen Leute ernst nehmen!“
Max Fraenkel, Lea Kent, Tobias Klose, Klaus Kranewitter, Matthias Ring, Thomas Schröder, Anika Tietze, Lina Timm und Philipp Walulis

Bilder

Quelle: Enrico Pallazzo UG

Quelle: Enrico Pallazzo UG

Quelle: Enrico Pallazzo UG

Quelle: Enrico Pallazzo UG

 

Seed Evolution UG / meinwoody.de (Coburg)

Zukunft(s)pflanzen

Mit der Idee, die Natur als Grundlage für die Vitalität aller Lebewesen in den Fokus zu rücken, taten sich die drei Mediengestalter Michael Beetz, Ayhan Durukan und Tim Reich mit dem Einzelhandelskaufmann Ozan Durukan zusammen. Als Vehikel ihrer Idee entwickelten sie Pflanz-Sets, mit denen es ganz einfach ist, Blumen, Gemüse oder einen Baum zu pflanzen und somit ein eigenes Stück Natur zum Leben zu erwecken. Es muss lediglich noch Wasser hinzugefügt werden, der Rest ist komplett: Topf, Erde und Samen nebst Anleitung. Als Vertriebsplattform wählten sie das Internet. Unter meinwoody.de gibt es neben den Pflanzen auch noch die Philosophie des Quartetts. So natürlich wie möglich soll es sein – von der Verpackung aus Recyclingmaterial über die biologisch abbaubaren Bestandteile der Sets bis hin zum unbehandelten, naturbelassenen Saatgut. Schließlich sehen es die vier als ihren Auftrag an, Mensch und Natur wieder näher zusammenzubringen und so eine Zukunftsperspektive zu schaffen, die einen gesamtgesellschaftlichen Mehrwert mit sich bringt. Oder, wie sie es nennen: „Zukunft(s)pflanzen“.

Mehr unter: www.meinwoody.de

Statement

„Wir träumen von einer Gesellschaft der Rücksichtnahme und Toleranz, die sich als Teil eines großen Ganzen sieht, und wir wollen uns mit den Kultur- und Kreativpiloten eine noch größere Aufmerksamkeit schaffen.“
Michael Beetz, Ayhan Durukan, Ozan Durukan und Tim Reich

Bilder

Quelle: Seed Evolution UG

Quelle: Seed Evolution UG

Quelle: Seed Evolution UG

Quelle: Seed Evolution UG

 

Selbstdarstellungssucht.de (München/Berlin)

Gesichter der Kunst

Selbstdarstellung ist so einfach wie nie zuvor. Soziale Netzwerke, eigene Blogs und Foren ermöglichen es, die persönlichen Gefühle und Ereignisse und sogar die eigenen künstlerischen Werke mit nur einem Klick der Welt zu zeigen. Um eine breitere Öffentlichkeit speziell für Künstler und Kreative zu schaffen und die Vernetzung sowie den Austausch untereinander zu befördern, haben Veronika Christine Dräxler, Caroline von Eichhorn und Natalie Mayroth ihren Autorenblog für Kunst, Kultur und digitale Identität ins Leben gerufen. Unter Selbstdarstellungssucht.de zeigen sie die Arbeiten, Arbeitsräume und Ideen von Kunst- und Kreativschaffenden und geben auch Einblick in den künstlerisch-kreativen Arbeitsalltag. Über das Jahr veröffentlichen sie Fanzines mit kreativen Themenschwerpunkten und organisieren in der Reihe „Salon: Selbstdarstellungssucht“ Ausstellungen, Lesungen und Konzerte. Selbstdarstellungssucht.de ist mehr als ein Blog – es ist Treffpunkt, Impulsgeber und Bühne für Kreativschaffende aller Branchen.

Mehr unter: www.selbstdarstellungssucht.de

Statement

„Mit unserem Blog haben wir uns einen eigenen Rechercheauftrag gesetzt: Wir erforschen das Phänomen Selbstdarstellung im Internet – sowohl künstlerisch als auch wissenschaftlich, weil es unsere Gesellschaft zunehmend verändert.“
Veronika Christine Dräxler, Caroline von Eichhorn und Natalie Mayroth

Bilder

Quelle: Selbstdarstellungssucht.de

Quelle: Selbstdarstellungssucht.de

Quelle: Selbstdarstellungssucht.de, Foto: Kerstin Rothkopf

Quelle: Selbstdarstellungssucht.de, Foto: Kerstin Rothkopf

 

YEAH (Augsburg)

Medialer Grenzgang

„Bild“, „Code“ und „Herzklopfen“ liest man, wenn man die Geschäftsräume der jungen Kreativagentur YEAH in Augsburg betritt. Bereits auf den ersten zehn Metern kommt man vorbei an einer ehemaligen Autowerkstatt, an einem voll ausgestatteten Tonstudio, einem Bauernschrank voll bayerischer Trachtenjacken, einer wild blinkenden Lichtinstallation und einem Fotostudio – das Team von YEAH ist bunt und besteht aus sieben medialen Grenzgängern: Daniel Breining, Matthias Mörtl, Julia Barton, Jakob Nicklbauer, Claus Hoffmann, Dominik Liebherr und Ralph Stachulla. Seit 2013 gibt es die Kreativagentur in Augsburg, die sich auf die Konzeption der medialen Präsenz von Unternehmen spezialisiert hat – als „Atelier für interaktive Medien“. Daneben setzen die Gründer auch Nonprofit-Projekte und kulturelle Konzepte um. Mit ihrer eigenwilligen Unternehmensstruktur versuchen sie, Grenzen in der Agenturlandschaft aufzubrechen und aus der Rolle des Dienstleisters zum Impulsgeber der Kultur- und Kreativszene zu werden.

Mehr unter: www.atelyeah.de

Statement

„Unsere Vision ist es, das kulturelle und kreative Netz in und um Augsburg enger zu weben und die Stadt für junge kreative Köpfe interessanter zu machen. Durch die mediale Aufmerksamkeit der Auszeichnung erhoffen wir uns neue fruchtbare Partnerschaften für diesen Weg.“
Julia Barton, Daniel Breining, Claus Hoffmann, Dominik Liebherr , Matthias Mörtl, Jakob Nicklbauer und Ralph Stachulla

Bilder

Quelle: YEAH

Quelle: YEAH

Quelle: YEAH

Quelle: YEAH