Pressepaket: Kreativpiloten 2015 aus Berlin

Veröffentlicht am 19. November 2015 Unter Allgemein

Chance Of Rain (Berlin)
Invisible Playground (Berlin)
klingklangklong GbR (Berlin)
Kopffarben (Berlin)
LudInc GmbH / Professor S. (Berlin)
Puppenphilharmonie Berlin

 

Chance Of Rain (Berlin)

Stil und Funktionalität für den urbanen Radfahrer

Radfahren im strömenden Regen und dabei noch gut aussehen – geht nicht? Geht doch! Das Berliner Fashionlabel „Chance Of Rain“ hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Lücke zwischen Sportswear und Modebekleidung zu füllen und entwickelt speziell Mode für Radfahrer. Dabei ging es in erster Linie um folgende Herausforderung: Da heutzutage fast 50 Prozent der Weltbevölkerung in Städten leben und dabei das Fahrrad als das umweltfreundlichste Transportmittel gilt, musste Kleidung her, die bei unterschiedlichen Wetterbedingungen wie Regen, Sonne, Schnee oder Wind getragen werden kann und gleichzeitig modisch und elegant daherkommt. Die von Antoniya Ivanova entworfenen Kleidungsstücke – vom Trenchcoat über Hose, von der Sommerjacke bis zum Wintermantel – bestehen aus wasserabweisenden und atmungsaktiven Materialien. Reflektierende Details machen den Fahrradfahrer für die anderen Verkehrsteilnehmer sichtbar und die Schnitte der Kleidungsstücke ermöglichen eine große Bewegungsfreiheit. Mit ihrer Kollektion will Antoniya Ivanova Hightech-Textilien in den Fashion-Bereich bringen und somit den Kleidern und ihren Trägern eine ganz neue Bandbreite an Funktionalität eröffnen.

Mehr unter: www.chanceofrain.de

Statement

„Die Auszeichnung der Kultur- und Kreativpiloten könnte meiner Kollektion den richtigen Push geben. Die Aufmerksamkeit würde mein Publikum vergrößern und mehr Menschen dazu anregen, Fahrrad zu fahren – auch wenn es in Strömen regnet!“
Antoniya Ivanova

Bilder

Quelle: Chance Of Rain, Foto: Monika Maslanek

Quelle: Chance Of Rain, Foto: Monika Maslanek

Quelle: Chance Of Rain

Quelle: Chance Of Rain

 

Invisible Playground (Berlin)

Die unsichtbaren Spielplätze des Alltags

Invisible Playground ist ein Berliner Kollektiv aus Künstlern, Game-Designern und Wissenschaftlern. Sie veranstalten vor allem dort Spiele, wo man sie eher nicht erwartet: im öffentlichen Raum. Hier wollen sie Chancen nutzen, Herausforderungen angehen und Grenzen sprengen. Seit 2009 entwickelt die Gruppe dafür ortsspezifische Games und spielerische Events unterschiedlicher Größenordnungen, um das Zusammenspiel zwischen Stadt und Gesellschaft neu zu gestalten. Dabei verbinden sie Elemente aus Brett- und Videospielen, obskuren Sportarten, experimentellen Theaterformen und Performance-Kunst – und kreieren Erfahrungen, die Zutritt zu den unsichtbaren Spielplätzen des Alltags eröffnen. Mit vorhandener Alltagstechnologie, mit technologischen Neuentwicklungen oder auch ganz ohne Technik.
Invisible Playground machen spielerische Kunstformate, die Verbindungen „remixen“ – zwischen Menschen, den Umgebungen, die sie bewohnen, und den Technologien, die sie benutzen. Kunstformate, bei denen es kein Publikum gibt – nur Spieler.

Mehr unter: www.invisibleplayground.com

Statement

„Was Spiele alles sind und können? Wir hoffen, dass die Auszeichnung uns dabei hilft, das allgemeine Verständnis dieser Kulturtechnik und ihrer Anwendungsmöglichkeiten zu erweitern.“
Jennifer Aksu, Daniel Boy, Josa Gerhard, Anna Hentschel, Christiane Hütter und Sebastian Quack

Bilder

Quelle: Invisible Playground, Foto: Martin Christopher Welker

Quelle: Invisible Playground, Foto: Martin Christopher Welker

Quelle: Invisible Playground, Foto: Martin Christopher Welker

Quelle: Invisible Playground, Foto: Martin Christopher Welker

 

klingklangklong GbR (Berlin)

Die Welten-Erschaffer

„Neue Wege zu gehen und noch nie Da-gewesenes zu realisieren, ist einer der wichtigsten Antriebe unseres Schaffens“, lautet das Motto von klingklangklong, einem Studio für Musik und Sounddesign mit Schwerpunkt auf räumlicher Inszenierung und Entwicklung interaktiver Anwendungen, das von Johannes Helberger, Valentin von Lindenau, Felipe Sanchez Luna, Maurice Mersinger und Mathias Tünnerhoff betrieben wird. Gemeinsam mit schnellebuntebilder, einem Studio für Animation und Interaktion, wurde jetzt von den klingklangklong-Gründern der m-room erschaffen, der das audiovisuelle Entwicklungs-Studio der Zukunft darstellen soll. Es ist eine Art „Holodeck“, in welchem der User und der Raum komplett von 3-D-Kameras erfasst und getrackt werden, ohne dass zusätzliche Sensoren am Körper getragen werden müssen. Durch eine Spezial-Brille kann der User in jegliche Arten von Computer-generierten Welten eintauchen und sich in Echt-Zeit innerhalb des m-rooms frei bewegen. Beam me up, Scotty!

Mehr unter: www.klingklangklong.com

Statement

„Wir hoffen, mit unserem Projekt einen Raum für die Kultur- und Kreativszene zu erschaffen, in dem Science-Fiction Wirklichkeit wird, neue Welten erschaffen werden und noch ungenutztes Potenzial Entfaltung findet!“
Johannes Helberger, Valentin von Lindenau, Felipe Sanchez Luna, Maurice Mersinger und Mathias Tünnerhoff

Bilder

Quelle: klingklangklong GbR

Quelle: klingklangklong GbR

Quelle: klingklangklong GbR

Quelle: klingklangklong GbR

 

Kopffarben (Berlin)

Kunst in Bewegung

Wenn es dunkel wird und leuchtende Bilder zum Leben erwachen. Wenn an Wänden Strich für Strich Figuren entstehen und zur Musik tanzen. Dann sind die beiden Lichtkünstler von Kopffarben am Werk. Sie gestalten live gemalte, animierte und großflächig projizierte Lichtmalerei – und lassen so tanzende Raumgemälde entstehen. Gemeinsam entwickelten die Malerin Julia Schäfer und der Medienkünstler Johannes Schmidt eine Technik, mit der sie an einem Monitor zeichnen, beispielsweise an einem Tablet, das Ganze live an die Wand projizieren und die Bilder dann in Bewegung versetzen.
Mit unterschiedlichen Musikern inszenieren sie so „Visuelle Konzerte“, bei denen sie Sound, Licht, Farbe, Bilder und Animation miteinander verschmelzen lassen. Neben Kultur- und Musikfestivals bespielen sie auch Clubs und Lesungen oder treten bei Firmenevents auf. Julia Schäfer und Johannes Schmidt arbeiten seit 15 Jahren an verschiedensten kulturellen Projekten – immer an der Schnittstelle von Kunst und Technik und mit der Mission, künstlerisches Neuland zu entdecken und zu gestalten.

Mehr unter: www.kopffarben.de

Statement

„Zwischen Museum und Showbiz suchen wir mit unseren tanzenden Raumgemälden neue Wege, Geschichten zu erzählen. Als Nächstes würden wir gerne gemeinsam mit einem Sinfonieorchester ein visuelles Konzert inszenieren.“
Julia Schäfer und Johannes Schmidt

Bilder

Quelle: Kopffarben, Foto: Saskia Noelle Kaiser

Quelle: Kopffarben, Foto: Saskia Noelle Kaiser

Quelle: Kopffarben, Foto: Antonia Meißner

Quelle: Kopffarben, Foto: Antonia Meißner

 

LudInc GmbH / Professor S. (Berlin)

Abenteuer Lernen

LudInc entwickelt Lernspiele, die mit multimedialen Geschichten die Lebenswelt von Kindern in ein Abenteuer verwandeln. So erforschen die Kinder die Welt auf einer geheimen Zeitreise, erkunden bei einer Schatzsuche einsame Inseln oder führen eine verwegene Expedition nach Afrika an. Gelernt wird dabei alles, was es zu lernen gibt – von Mathematik über Sprachen bis hin zu Musik. Echtweltspiele nennt das Team von LundInc seine Lernabenteuer. Denn sie nutzen digitale Elemente wie Websites und Videobotschaften und verbinden diese mit Rätseln, die die Kinder in der realen Welt lösen müssen.

Das Team hinter den Lernabenteuern besteht aus Transmedia-Experten, Filmproduzenten, Pädagogen, Entwicklern, Designern – und aus Kindern: Denn die Spielearchitektur hat LudInc seit 2009 mit sieben Berliner Grundschulen entwickelt, unterstützt von öffentlichen Förderern, Investoren und Kindermedienexperten. Entstanden ist dabei das Spiel Professor S., bei dem Kinder von acht bis elf Jahren an Schulen in ganz Deutschland auf Zeitreise gehen. Derzeit entwickelt LudInc eine Heimversion und weitere Spiele auch in englischer Sprache. Ergänzen wollen die Macher das Programm bald durch eine kuratierte Medienbibliothek für Kinder.

Mehr unter: www.ludinc.de

Statement

„Wir wollen Lernen in ein Abenteuer verwandeln. Mit Geschichten. Digital und ganz real. Für Kinder auf der ganzen Welt. Mit Begeisterung, starkem Team und inspirierendem Austausch: mit Kreativpiloten.“
Roshanak Behesht Nedjad, Fee Krämer, Ulrike Küchler, Roswitha Möhricke und Jan von Meppen

Bilder

Quelle: LudInc GmbH

Quelle: LudInc GmbH

Quelle: LudInc GmbH

Quelle: LudInc GmbH

 

Puppenphilharmonie Berlin

Klassische Musik durch Puppen sehen

Das Konzert neu zu denken, neu zu betrachten und neu zu inszenieren – das ist die gemeinsame Idee von Konzertbratschistin und Konzertregisseurin Bernadett Kis und der Puppenspielerin Sandy Schwermer. Was lag also näher, als die Fähigkeiten der beiden zu verbinden und eine Brücke von den Puppen zur Musik zu bauen?

Die Puppenphilharmonie will durch den Einsatz von Puppenspiel die klassische Musik für jedermann erfahrbar machen – noch mehr sogar, sie will sie über das Puppenspiel tatsächlich sichtbar machen. So soll auch die Generation erreicht werden, die eher einen Zugang zu Facebook und YouTube hat als zu Sonaten und Streichern. Aber nicht nur Kindern und Jugendlichen wird anhand der Puppen die klassische Musikwelt erklärt: „Wir kriegen Klassik in die kleinste Kammer oder die größte Industriehalle, ob Kindergarten oder Vorstandsetage, ob Stadtteilkulturzentrum oder Musentempel. Wir erfassen die Chance des Ortes und der Zuhörerschaft“, erklärt das Berliner Duo.

Mehr unter: www.puppenphilharmonie.de und www.bernadettkis.com

Statement

„Die Wiederbelebung des Konzerts reicht uns nicht: Jede Begegnung mit klassischer Musik soll ein fröhliches Festival sein. Spielerisch und klug mit unseren Puppen inszeniert, wird Musik sichtbar.“
Bernadett Kis und Sandy Schwermer

Bilder

Quelle: Puppenphilharmonie Berlin, Foto: Martin Walz

Quelle: Puppenphilharmonie Berlin, Foto: Martin Walz