Pressepaket: Kreativpiloten 2015 aus Hamburg

Veröffentlicht am 19. November 2015 Unter Allgemein 0 Kommentare

Birds and Trees UG (Hamburg)
Bridge&Tunnel (Hamburg)
Literaturwegen (Hamburg)
SofaConcerts (Hamburg)

 

Birds and Trees UG (Hamburg)

Monster als Therapeuten

In Deutschland kommen jedes Jahr etwa 250 Kinder mit Mukoviszidose zur Welt. Ihr Körper produziert durch einen Gendefekt in der Lungen einen zähen Schleim, der nicht nur das Atmen erschwert. Das Team von Birds and Trees will mit seiner App „Patchie“ die tägliche Therapie der betroffenen Kinder erleichtern. Denn die Krankheit hat sie und die ganze Familie fest im Griff. Jeder Tag wird bis zu acht Stunden von Krankengymnastik, Inhalation und besonderer Ernährung bestimmt. Die App erklärt mit spielerischen Mitteln den Kindern und auch den Geschwistern, wie wichtig die Therapie ist und dass sie Spaß machen kann. Im Mittelpunkt steht Patchie, ein kleines Alien, das ebenfalls Mukoviszidose hat. Die Kinder übernehmen für Patchie die Verantwortung.

Diese Form der Digitalisierung im Gesundheitsbereich bietet große Chancen für den Erfolg von Therapien – auch chronischer Erkrankungen. Die App „Patchie“ fördert spielerisch das Verständnis für die Krankheit und das Verantwortungsbewusstsein der Kinder. Zusätzlich gibt sie den Eltern einen Überblick über den Therapieverlauf und schafft so eine neue Kommunikationsebene zum behandelnden Arzt und Therapeuten.

Mehr unter: www.patchie.org

Statement

„Wir blicken in die Zukunft und freuen uns, die App für weitere Krankheiten umzusetzen, damit vielen kranken Kindern dieser Welt geholfen werden kann und sie ihren Therapiealltag mit etwas Spaß meistern können.“
Marc Kamps, Arne Krämer, Sebastian Lenk, Moritz Moser, Marta Anna Podolska, Maha Zelzili

Bilder

Quelle: Birds and Trees UG

Quelle: Birds and Trees UG

Quelle: Birds and Trees UG

Quelle: Birds and Trees UG

 

Bridge&Tunnel (Hamburg)

Design als Jobmotor

Der Name „Bridge&Tunnel“ bezieht sich auf die Insellage des Standorts Wilhelmsburg, des Hamburger Stadtteiles, der nur über Brücken und Tunnel zu erreichen ist. Hier, wo der Anteil der Menschen, die Hartz IV beziehen, besonders hoch ist, haben Hanna Charlotte Erhorn und Dr. Constanze Klotz ihr Designlabel gegründet. Aus Altkleidern entwickeln sie Accessoires und Interior-Design-Produkte und bringen damit benachteiligte Frauen in Arbeit.

Gefertigt werden die Produkte von Frauen, die aus verschiedenen Kulturkreisen kommen und bisher auf dem regulären Arbeitsmarkt nicht Fuß fassen konnten. Gerade diese Frauen besitzen häufig kreative Fähigkeiten und Fertigkeiten, die für die textile Produktion von großem Nutzen sind. Aus verschlissenen Hosen nähen sie hochwertige Hand- und Reisetaschen oder flechten Teppiche – alles Unikate, die von wechselnden Hamburger Designern entworfen werden. Die erste Kollektion stammt von der dänischen Textildesignerin Signe Bonnesen, die Denim (Jeansstoff) als Material ausgewählt hat. Zukünftige Editionen sind in Kooperation mit Hamburger Nachwuchsdesignern mit verschiedenen Materialien geplant.

Mehr unter: www.bridgeandtunnel.de

Statement

„Gemeinsam ist man weniger allein! Dieses Gefühl möchten wir nicht nur unseren Näherinnen vermitteln, es gilt auch für uns! Wir freuen uns gigantisch auf den Erfahrungsaustausch mit den anderen Piloten!“
Hanna Charlotte Erhorn und Dr. Constanze Klotz

Bilder

Quelle: Bridge&Tunnel

Quelle: Bridge&Tunnel

Quelle: Bridge&Tunnel, Foto: femtastics

Quelle: Bridge&Tunnel, Foto: femtastics

 

Literaturwegen (Hamburg)

Geschichten aus der Region – für die Region

Neue Sichtweise auf scheinbar Altbekanntes: Literaturwegen bringt modernes Storytelling in Region und Quartier. Egal ob in Städten, auf Dörfern, dem Land, entlang von Flüssen oder sonstigen landschaftlichen Zusammenhängen – überall gibt es Geschichten über Sehenswürdigkeiten, Natur- und Kulturdenkmäler, besondere Landmarken, historische oder aktuelle Ereignisse. Mit den Bürgern der Region entwickelt ein Team von Literaturwegen Ideen und Konzepte im Rahmen einer Schreibwerkstatt, um lokal verankerte Kurzgeschichten zu entwickeln, zu fokussieren und aufzuschreiben. Ein professionelles Lektorat garantiert abschließend die Veröffentlichungsreife der Geschichten. Ebenso können die Kurzgeschichten als Blog, georeferenzierter Audioguide oder Smartphone-App präsentiert werden. Während sich die Region oder der Stadtteil dadurch nach außen touristisch neu präsentieren kann, wächst nach innen gleichzeitig die Identifikation der Bewohner mit ihrem Quartier. Aus der Region, über die Region, für die Region. Derzeit entwickelt das Literaturwegen-Team auch Literatur-Konzepte rund um die Unternehmenskommunikation.

Mehr unter: www.literaturwegen.de

Statement

„Nach diesem Jahr wird Literaturwegen bei noch mehr Entscheidungsträgern aus Kultur, Politik, Verwaltung und Wirtschaft bekannt sein und als relevantes Angebot wahrgenommen. Außerdem wird die Kernkompetenz von Literaturwegen, aus Erfahrungen von Menschen lesenswerte, erfahrbare Geschichten zu machen, auch in andere Themenwelten übertragen.“
Markus Brüggemann, Jörg Ehrnsberger, Christian Galonska Sabine Jacob und Dr. Thorsten Stegemann

Bilder

Quelle: Literaturwegen, Foto: Markus Brüggemann, Geobytes

Quelle: Literaturwegen, Foto: Markus Brüggemann, Geobytes

Quelle: Literaturwegen, Foto: Markus Brüggemann, Geobytes

Quelle: Literaturwegen, Foto: Jo Larsson

 

SofaConcerts (Hamburg)

Werde dein eigener Konzertveranstalter

Die gemeinsame Leidenschaft für authentische und handgemachte Musik sowie der Besuch vieler Wohnzimmerkonzerte und Singer/Songwriter-Slams brachten Marie-Lene Armingeon und Miriam Schütt auf die Idee: Warum nicht eine Plattform gründen, die Musiker und Musikfans direkt miteinander vernetzt und ihnen die Möglichkeit gibt, einfach selbst Konzerte zu organisieren? Gesagt, getan. Über die Internetseite Sofaconcerts.de kann seit 2014 jetzt praktisch jeder sein privates Konzert veranstalten – alles, was man dazu braucht, ist ein gemütlicher Raum und ein paar Zuhörer, die sich hautnah von Musikern begeistern lassen wollen. Das kann ebenso im privaten wie im gewerblichen Rahmen sein. Und auch für die Musiker entstehen so ganz neue Möglichkeiten. Sie können auf diese Weise unkonventionelle Auftrittsmöglichkeiten finden, freie Tage auf Tour füllen, abseits von urbanen Ballungszentren auftreten und neue Fans gewinnen.

Mehr unter: www.sofaconcerts.org

Statement

„Wir sind begeistert, dass wir mit unserer Vision, neue Bühnen für Live-Musik zu schaffen, schon Tausende Menschen angesteckt haben. In den nächsten Jahren wollen wir SofaConcerts zu einem europaweiten Netzwerk für Live-Musik ausbauen und ein Sprungbrett für talentierte Musiker werden.“
Marie-Lene Armingeon und Miriam Schütt

Bilder

Quelle: SofaConcerts

Quelle: SofaConcerts

Quelle: SofaConcerts, Foto: Alexander Hoeschen

Quelle: SofaConcerts, Foto: Alexander Hoeschen